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101 Strick-GeboteGenau wie bei den biblischen Geboten musst du dich nicht dran halten - aber die Konsequenzen für Zuwiderhandeln trägst du ;)
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Du hast den Pullover gefunden.
Okay, 300 Maschen pro Reihe, 6 Zöpfe, 3 Farben etc. Aber das Model sieht sooooo gut darin aus!
Bevor du jetzt ins Wollgeschäft läufst, dir die edelsten Garne kaufst und mit dem Stricken anfängst, stell dir dich erst einmal diese wichtigen Fragen:
Wie GENAU sieht dieses Stück eigentlich aus?
Räkelt sich das Model in einer gymnastischen Pose?
Sind die Ärmel versteckt?
Sieht man den Halsausschnitt nicht?
Liegt das Stück gar flach ausgebreitet auf einer Unterlage?
VORSICHT!
Manchmal hat der Fotograf einen guten Grund dafür, gewisse Details zu kaschieren!
Und es wäre doch schade, wenn du erst bei Fertigstellung merkst, dass dein Werk riesige Wülste unter den Achseln aufwirft.
Manchmal hat der Fotograf allerdings bloß keinen blassen Schimmer, dass Strickende gerne vorher genau wissen würden, worauf sie sich einlassen...
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Leider gibt es nicht so viele deutsche Strickseiten, wie ich das gerne hätte.
Andererseits erlebt das Stricken v.a. in den USA gerade eine Renaissance, weshalb es Unmengen englischsprachiger Strickseiten gibt.
Um die englischen Anleitungen besser entziffern zu können, kannst du dir eine praktische Vokabelliste von wiseNeedle.com anzeigen lassen - am besten druckst du sie gleich aus.
Ich schlage vor, dass du dir gleich die gängigen Abkürzungen mit übersetzen lässt, dann brauchst du nicht soviel zu raten.
Für eine ähnliche Übersetzungsliste fürs Häkeln suche ich noch - wo ich dir doch den Mund schon wässrig gemacht habe mit diesen Häkelbininis... *grins*
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Knitting needles size 3 entsprechen 3,25mm-Nadeln in Großbritannien und 3,5mm-Nadeln in Europa.
Leuchtet doch ein, oder?
Weil sich das kein Schwein merken kann, und weil die englischsprachigen Anleitungen nicht immer die entsprechende metrische Nadelgröße angeben, gibt's diese praktische Nadelgrößentabelle.
Auf derselben Seite, FiberLink, gibt es noch allerhand andere nützliche Tabellen und Links, allerdings mal wieder auf Englisch.
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Das Patentmuster ist eine Variante des einfachen Rippenmusters, deshalb schlägt man grundsätzlich eine ungerade Anzahl von Maschen an. In den meisten Anleitungen wir dieses Muster wie folgt beschrieben:
Puh. Eine andere Methode klingt erstmal nicht weniger kompliziert, geht meiner Meinung nach aber superfix:
Im Prinzip strickt man in die obere M, wenn die linke M darunter eine doppelte Schlaufe hat, und in die untere M, wenn nur eine einfache Schlaufe zu sehen ist. Wenn man sich erstmal an das Stricken in die untere Masche gewöhnt hat, geht diese Methode viel schneller, weil man nur rechte Maschen stricken muss.
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Wenn du lange nicht mehr oder gar noch nie gestrickt hast, empfehle ich dir, in einen Buchladen zu gehen und dir ein gutes Strickbuch zu kaufen - Strickenlernen vor dem Computer macht keinen Spaß. Oder du lässt es dir von einer Freundin oder sonst einer strickenden Person erklären.
Wenn du im Prinzip weisst, wie's geht, du aber mal kurz gucken willst, ob's tatsächlich so ist, hilft dir vielleicht die Brigitte weiter.
Für Begriffserklärungen kannst du im Stricknetz nachschauen.
Und für des Englischen Mächtige bietet FiberLink Umrechnungstools, Tabellen, Strickmusterpapier zum Ausdrucken und und und.
Die meisten Strickseiten haben eine Rubrik "Tips & Tricks" oder ähnliches. Bei speziellen Fragen kannst du mit etwas Suchen vielleicht dort die Antwort finden.
Wenn du gar nicht mehr weiter weisst, kannst du dich im Zweifelsfalle auch in eines der Onlineforen begeben und dort deine Fragen los werden. Du darfst aber nicht immer mit
unverzüglicher Antwort (oder überhaupt einer Antwort) rechnen. Die meisten Strickenden
sind aber liebe Menschen, die sich als eine verschworene Gemeinschaft betrachten und Ratsuchenden immer gerne zur Seite stehen.
Letzte Änderung 14. Mai 2002 |